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Dieses Gewässer ist aber auch die Heimat des Axolotl, einem versteckt auf dem Grund des Wassers lebenden Querzahnmolches. Einhergehend mit der touristischen Nutzung und der weiteren Verstädterung dieses Areals gerät der Axolotl immer mehr in Bedrängnis. Nun laufen wir nicht Gefahr, den Axolotl vor dem Aussterben bedroht zu sehen, da sich die Wissenschaft wegen seiner Eigenarten im großen Umfang um dessen Vermehrung bemühte. An Universitäten und Hochschulen werden diese “possierlichen Tierchen” gezüchtet und Forschung an ihnen betrieben. Auch die Aquarianer haben immer mehr Gefallen an diesen “Exoten“ gefunden und mit der erfolgreichen Zucht dieser Tiere begonnen. Dennoch ist die freilebende endemische Wildpopulation in seiner natürlichen Heimat, dem Xochimilco See, vom Aussterben bedroht.
Wegen des Rückganges der Wildpopulation ist es auch in Mexiko mittlerweile untersagt, den bis ca. 30 cm groß werdenden Axolotl zu fischen (er galt den Feinschmeckern als Delikatesse). Verirrten sich beim Fischen in den Netzen der Fischer vor einigen Jahren noch rund 20 Axolotl, so ist es jetzt höchstens noch einer. Diese Tatsache dokumentiert die Notwendigkeit, den Axolotl besonders zu schützen und nicht einfach den Feinschmeckern auf dem Teller zu servieren. Mexikanische Umweltschützer wie der Biologe Esteban Prado, Koordinator eines Projektes zur Rettung des Axolotls, haben auf einer Insel zwischen den Kanälen eine Forschungsstation errichtet. Prado gründete auch die Organisation Umbral Axochiatl , die sich unter anderem mit der Aufzucht von Axolotl beschäftigt. Ziel von Prado ist es auch, das Umweltbewusstsein der Bauern und Fischer positiv zu verändern. Bisher werfen sie immer mehr Müll in den Xochimilco See, diese Tendenz ist noch steigend. Außerdem werden Axolotl trotz Fangverbot zum Verzehr aus ihrer natürlichen Umgebung entnommen. Sie sollen also auch lernen, den Axolotl für den Verzehr selbst zu züchten und so nicht auf die natürlichen Bestände zurückgreifen.
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